Am Samstag, 14.09. empfängt die SG VTB/Altjührden zu gewohnter Zeit um 19:30 Uhr die HSG Delmenhorst zu ihrem ersten Heimspiel in der gerade begonnenen Oberliga-Saison.
Dabei sind die Gäste bereits ein echter Gradmesser für die Männer von Christian Schmalz. Die Mannschaft vom ehemaligen Vareler Jörg Rademacher bewies letzte Woche ihre Frühform und konnte mit einem klaren 34:24 Erfolg gegen den TuS Rotenburg aufhorchen. Rademacher war Trainer von Juli 2010 bis September 2011 der damaligen HSG Varel/Friesland und verließ nicht gerade im Frieden den Verein. Dementsprechend hoch wird seine Motivation sein und er wird vermutlich seine Männer bis in die Haarspitzen motivieren. „Wer mich kennt, weiß, dass ich da nicht nur zum mitspielen hinfahre,“ schickte Rademacher nach dem 1. Spieltag schon mal eine Kampfansage Richtung Altjührden. Zumal die Pläne der Delmenhorster mittelfristig die 3. Liga vorsehen. In diesem Jahr strebt man einen Platz unter den Top 5 an. Dafür verfügt Rademacher über einen extrem ausgeglichen Kader. Angeführt wird dieser von einem weiteren Ex-Vareler. Tim Coors spielte 7 Jahre in der 2. Bundesliga, 4 davon in Varel und ist nun Anführer und Haupttorschütze in einem bei der HSG. Aber auch seine Mitspieler wie Jörn Janßen, Lasse Till, Mario Reiser oder Frederic Oetken strahlen Torgefährlichkeit aus und sind brandgefährlich. „Delmenhorst verfügt über einen physisch sehr starken Kader, der in der Abwehr sehr kompakt steht und vorne sehr variabel aufspielt,“ weiß der Sportliche Leiter Christoph Deters um die Stärke des Gegners. Helfen bei der Vorbereitung konnte auf jeden Fall Michael Schröder. Schröder wechselte vor der Saison aus Delmenhorst zurück an den Jadebusen und bildete im letzten Jahr mit Coors den Mittelblock der HSG. „Wir haben uns gewissenhaft auf den Gegner vorbereitet und wissen um die Schwere der Aufgabe, sind aber selbstbewusst genug, um zu sagen, wir wollen gewinnen,“ erklärt Deters. Dabei setzen die Vareler auf die Unterstützung der Zuschauer. „Unsere Fans haben in Elsfleth schon gezeigt, wie sehr sie uns unterstützen und helfen können. Ich hoffe, zu Hause wird das noch besser,“ zeigt sich Deters immer noch dankbar und beeindruckt von dem eigenen Anhang, der das Spiel in Elsfleth fast zu einem Heimspiel machte. Verzichten muss Christian Schmalz weiterhin auf die drei Langzeitverletzten Lukas Kalafut, Lasse Thünemann und Patryk Abram. Letzterer ist am Dienstag erfolgreich am Knie operiert worden und hofft auf einen optimalen Heilungsverlauf. Trotzdem ist die Vorfreude groß im Vareler Lager endlich vor heimischen Publikum aufzutreten. Nach dem holprigen Start im Pokal und einer Steigerung im 1. Saisonspiel wollen die Männer aus Altjührden jetzt 60 Minuten konzentriert und engagiert zu Werke gehen, damit am Ende 2 weitere Punkte auf der Habenseite stehen.