Am Samstag erwartet die SG VTB/Altjührden zu gewohnter Zeit um 19:30 Uhr den ATSV Habenhausen. Mit Habenhausen kommt der letztjährige Vizemeister und einer der absoluten Topfavoriten auf die Meisterschaft in die Manfred-Schmidt-Sporthalle.

Im Kalenderjahr 2019 hat der ATSV Habenhausen erst ein Pflichtspiel verloren, und zwar im Februar gegen den ungeschlagenen Meister OHV Aurich. Mit Ausnahme eines Unentschiedens wurden alle weiteren Spiele in Liga und Pokal gewonnen, was dazu führte, dass im Mai der deutsche Amateurpokal und die Vizemeisterschaft in der Oberliga Nordsee gefeiert werden konnte. Die Bremer verfügen über einen extrem ausgeglichenen und eingespielten Kader. Die Mannschaft spielt teilweise schon seit Jahren zusammen, ist in der Vergangenheit auch schon mehrfach Oberliga Meister geworden, und hat dementsprechend auch schon einige Jahre Erfahrung in der 3. Liga. Hinzukommt mit Matthias Ruckh ein Trainer, welcher schon als Spieler ein absolutes Schlitzohr war und taktisch bestens geschult ist. Auch in dieser Saison bewiesen die Hansestädter mit zwei klaren Siegen ihre Stärke. Besonders erwähnenswert ist dabei der 35:22 Auftakterfolg bei der HSG Schwanewede. Die Mannschaft, die den Varelern letzte Woche die erste Saisonniederlage beibrachte. Und auch das 25:14 gegen die SG Achim/Baden unterstreicht das Leistungsvermögen der Bremer mehr als deutlich. „Bei Habenhausen kann man keinen Mannschaftsteil hervorheben. Sie spielen eine starke 6:0 Deckung mit einem gutem Torwart dahinter. Die Rückraum ist variabel und wurfstark und setzt gekonnt die starken Außen und Kreisläufer ein,“ ist sich Trainer Christian Schmalz über die Schwere der Aufgabe im Klaren. „Dennoch können wir hier zu Hause jeden Gegner schlagen!“ Gibt sich Schmalz selbstbewusst. „Dazu erwarte ich eine klare Steigerung in der Abwehr. In den bisherigen Saisonspielen agieren wir in der Deckung teilweise nur halbherzig. Das reicht in dieser Liga aber nicht aus,“ findet Schmalz warnende Worte. Helfen soll dabei wieder Kai Schildknecht, der seine Krankheit zum Ende der Woche auskuriert hat. „Wir wollen uns die Punkte vom letzten Wochenende wiederholen,“ gibt sich Schmalz angriffslustig. Auf jeden Fall ist Spannung garantiert, wenn sich zumindest vom Papier her zwei Topteams der Oberliga Nordsee duellieren. Die Altjührdener hoffen dabei auf eine volle Halle und damit verbunden einer großen Unterstützung von den Rängen.