Am 8. Spieltag der Oberliga Nordsee wartet die HSG Barnstorf/Diepholz in ihrer heimischen Sporthalle am Mühlenkamp auf die SG VTB/Altjührden. Anpfiff ist am Samstag um 19:30 Uhr.

Dabei müssen die Männer vom Jadebusen die Reise mit einem ziemlich dezimierten Kader antreten. Neben den beiden Langzeitverletzten Patryk Abram und Lasse Thünemann fallen definitiv Lukas Kalafut und Kai Schildknecht aus. Kalafut, der nach seiner Kreuzbandverletzung erst vor 2 Wochen sein Comeback feierte, zog sich beim letzten Spiel einen Muskelfaserriss in der Wade zu und fällt damit mindestens 2 Wochen aus. Außerdem brach sich Kai Schildknecht beim selben Spiel einen Finger der rechten Wurfhand. Er muss einige Wochen einen Gipsverband tragen und fällt voraussichtlich bis zum Jahresende aus. Des Weiteren hat sich Michael Schröder das Knie verdreht. Zwar hat er im Spiel noch auf die Zähne gebissen, aber im Laufe der Woche wurden die Schmerzen schlimmer. Eine schwere Verletzung wird zwar ausgeschlossen, aber die Einsatzzeiten sollen laut medizinischer Abteilung reduziert werden, was dadurch erschwert wird, dass Schröder der einzig verbliebene Kreisläufer ist. Renke Bitter plagt sich schon einige Wochen mit Schulterproblemen herum und benötigt eigentlich auch dringend eine Pause. Und auch Rasmus Ots (Schulter) und Lukas Rüdebusch  (Bänder) befinden sich aktuell nicht in Vollbesitz ihrer Kräfte. „Wir haben intern vor der Saison besprochen, nicht über Verletzungen zu jammern oder diese gar als Entschuldigungen zu benutzen, aber die derzeitige Situation ist alles andere als normal. Uns fehlen vom 15-Mann-Kader definitiv 4 Spieler und 4 weitere sind teilweise schwer angeschlagen,“ ist Varels sportlicher Leiter Christoph Deters der Verzweiflung nah. Dabei wartet mit der HSG Barnstorf/Diepholz alles andere als Laufkundschaft auf Altjührden. Zwar stehen die Männer vom Ex-Vareler Dag Rieken aktuell mit 4:10 Punkten auf Rang elf, aber 5 Auswärtsniederlagen stehen die beiden Heimsiege gegen die beiden Liga-Schwergewichte VfL Fredenbeck und ATSV Habenhausen gegenüber. „Wir treffen auf eine extrem heimstarke und ausgeglichene Mannschaft, die einige erfahrene Spieler in ihren Reihen hat und uns nichts schenken wird,“ blickt Deters voraus. Die Physiotherapeutische Abteilung arbeitet unter Hochdruck, um die angeschlagenen Spieler zumindest einsatzfähig zu bekommen. Doch Deters warnt: „Wir müssen aufpassen, dass wir die Spieler in dieser Situation nicht verheizen. Die Saison ist noch lang und wir dürfen den kurzfristigen Erfolg nicht über die Gesundheit der Spieler stellen!“ Umso mehr hoffen die Vareler auf die Unterstützung ihrer Fans. Für das Spiel in Diepholz wird wieder ein Fanbus eingesetzt, in dem noch einige Plätze frei sind. Kurzentschlossene können sich noch unter info@Handball-Varel.de anmelden.