Am Samstag bestreitet die SG VTB/Altjührden ihr 5. Heimspiel in der Oberliga Nordsee. Gegner in der Manfred-Schmidt-Sporthalle ist der Tabellenfünfte HC Bremen. Anpfiff ist wie gewohnt um 19:30 Uhr.

Seit Anfang Oktober ist die Bilanz der SG VTB/Altjührden im Pokal und in der Liga ohne Makel. 3 Siege im Pokal und 3 Siege in der Liga ergeben eine 5-wöchigere Siegesserie und wenn es nach Trainer Christian Schmalz geht, soll das auch noch länger so bleiben. „Trotz der ganzen Ausfälle und der Tatsache, dass wir kaum vernünftig trainieren können, schwimmen wir aktuell auf einer Erfolgswelle. Diese wollen wir noch möglichst lange reiten,“ so Schmalz. Mit dem HC Bremen wartet aber keine leichte Aufgabe. „Das ist eine richtig gute Truppe, die schon einige beachtliche Ergebnisse in dieser Saison erzielt hat. Wir wissen, wie schwer es wird“ betont Schmalz. So besiegten die Hansestädter bereits die hochgehandelten Teams aus Schwanewede und Delmenhorst. Dabei drücken die Männer von Spielertrainer Marten Franke ordentlich auf die Tube. „Sie sind in der Deckung variabel, spielen meist eine 6:0 Abwehr, beherrschen aber auch eine offensive 3:2:1 Formation. Daraus laufen sie mit hoher Geschwindigkeit nach vorne. Ob erste oder zweite Welle oder schnelle Mitte, sie geben nicht auf und gehen 60 Minuten Tempo,“ analysiert Schmalz. Die Bremer verfügen über eine relativ junge Mannschaft, in der viele Eigengewächse in ihrer A-Jugend Bundesliga-Mannschaft gespielt haben und entsprechend gut ausgebildet sind. Der Vareler Coach hält aber die Stärken seines Teams dagegen: „Wir müssen wieder knallhart und beweglich in der Abwehr stehen und vorne geduldig unsere Chancen ausspielen. Dann sind wir weiterhin schwer zu schlagen.“ Personell hat sich die Lage allerdings noch nicht besonders entspannt. Zwar steht Martin Steusolff wieder zur Verfügung, aber ein Einsatz der 3 Langzeitverletzten Kai Schildknecht, Patryk Abram und Lasse Thünemann liegt noch in weiter Ferne. Auch hinter dem Einsatz von Lukas Kalafut steht noch ein dickes Fragezeichen. Außerdem haben auch in dieser Woche wieder einige Spieler mehr Zeit beim Physiotherapeuten als in der Trainingshalle verbracht. So konnte der Trainer am Dienstag gerade einmal 7 Spieler begrüßen. Trotzdem gibt man sich im Vareler Lager selbstbewusst und hofft, mit dem Heimvorteil das ein oder andere Wehwehchen auszugleichen. „Wir freuen uns auf das Heimspiel und wollen mit der Unterstützung unserer Fans unsere Serie weiter ausbauen,“ hofft Schmalz auf ein lautstarkes Publikum.