Am Sonntag ist die SG VTB/Altjührden zu Gast beim TV Bissendorf/Holte. Anpfiff in der Sporthalle in Bissendorf ist um 17:00 Uhr. Nach der Niederlage im Spitzenspiel wollen die Vareler mit einem Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

„Wir mussten nach der bitteren Niederlage erst mal die Wunden lecken. Trotzdem war die Stimmung zu Beginn der Trainingswoche schon wieder ganz gut und es wurde konzentriert gearbeitet und sich gewissenhaft auf den nächsten Gegner vorbereitet,“ gibt Trainer Christian Schmalz Einblick in die Gemütslage seiner Mannschaft. „Natürlich ist es bitter, dass wir gerade gegen Cloppenburg nicht so stark gespielt haben, wie in den Spielen zuvor. In der ersten Halbzeit war es sicher auch teilweise vom Gegner erzwungen, aber in der 2. Hälfte hatten wir genügend Möglichkeiten das Spiel noch zu drehen, haben aber viel zu viele leichte Fehler gemacht,“ trauert Schmalz immer noch dem verlorenem Heimspiel nach. „Umso wichtiger ist es jetzt, mit einem Sieg in Bissendorf den Anschluss nach oben zu halten.“ Allerdings hat auch der Tabellen-Siebte nichts zu verschenken. Nachdem man in den ersten 6 Saisonspiel keine Niederlage einstecken musste, folgten 4 Niederlagen in Folge, ehe letzte Woche die Wende geschafft wurde und ein relativ ungefährdeter Sieg bei den extrem heimstarken TuS Rotenburg gelang. Die vom ehemaligen Vareler und A-Lizenz Inhaber Henning Sohl trainierten Bissendorfer gehören schon seit Jahren zum Inventar der Oberliga und mischen regelmäßig in der Spitzengruppe der Liga mit. Schon in der letzten Saison belegte der TVB einen hervorragenden 3. Tabellenplatz und überzeugte dabei mit einer ausgesprochenen Heimstärke. Auch wenn die beiden Rußwinkel-Brüder für knapp 40% der Tore verantwortlich sind, ist der Kader sehr ausgeglichen besetzt. „Bissendorf hat extrem viel Qualität auf jeder Position. Das sind nicht nur die Rußwinkel-Brüder, auch die Abwehr in Verbindung mit den starken Torhütern ist schwer zu bespielen und im Angriff geht von jeder Position Torgefahr aus. Da müssen wir wieder an unsere Leistungsgrenze gehen,“ warnt Schmalz. Personell wird es keine Änderungen geben. Bis Jahresende wird Martin Steusolff den Kapitän Kai Schildknecht vertreten, Patryk Abram hat gerade erst mit Lauftraining begonnen und ein Einsatz von Lasse Thünemann ist noch lange nicht abzusehen. Umso mehr hoffen die Vareler wieder auf die großartige Unterstützung ihrer Fans. Noch sind einige Plätze im eingesetzten Bus frei und die Verantwortlichen hoffen auf weitere Anmeldungen. Auf jeden Fall wollen die Vareler alles versuchen mit einem Erfolg wieder etwas Selbstvertrauen zu tanken, um eine Woche später gut gerüstet in das Pokal Final Four zu gehen. „Natürlich ist das Pokal-Turnier schon ein wenig im Hinterkopf. Aber wir müssen uns zuerst noch einmal voll auf die Liga konzentrieren. Mit einem Sieg am Sonntag haben wir danach die Chance, das Jahr noch versöhnlich abzuschließen,“ nennt Schmalz die Herangehensweise bis Weihnachten.