Am Samstag um 19:30 Uhr startet für die SG VTB/Altjührden die Hinrunde mit dem 2. Heimspiel in Folge. Zu Gast in der Manfred-Schmidt-Sporthalle ist das Schlusslicht Elsflethter TB.

Vier Punkte forderte Trainer Christian Schmalz aus den ersten beiden Heimspielen und nach dem Sieg vom letzten Wochenende gegen den VfL Fredenbeck stehen die Chancen gut, diese Vorgabe zu erfüllen. Der Gast aus Elsfleth gewann erst 2 Spiele und wartet bereits seit Mitte September auf einen Sieg. Auch wenn der Aufsteiger aus der Wesermarsch häufig die Spiele knapp gestalten kann, 7 Spiele wurden nur mit einer Differenz mit maximal 3 Toren Rückstand verloren, ist der Gastgeber haushoher Favorit. Schaut man dabei auf Statistik, ist ein Spiel mit wenigen Toren zu befürchten. Schliesslich trifft die nach Gegentoren zweitbeste Abwehr aus Altjührden auf die viertbeste Deckung. Dazu werfen die Männer von der Weser die mit Abstand wenigsten Tore. Und dass obwohl mit Florian Doormann ein ehemaliger Vareler Zweitligaspieler Kopf der Mannschaft ist. Und Doormann ist nicht nur Haupttorschütze und Vorbereiter auf dem Feld, er steht auch an der Spitze eines vierköpfigen Trainerteams, welches noch aus den Spielern Bela Rußler, Ruven Rußler und Abteilungsleiter Sascha Klostermann besteht. Neben Doormann steht mit Phillip Bolte noch ein weiterer ehemaliger Vareler Drittligaspieler im Kader des Gastes. Ob die beiden Ex-Vareler an alter Wirkungsstätte aber mitspielen werden ist noch fraglich. Bolte fiel bereits im Dezember aus, Doormann verletzte sich im letzten Spiel des Jahres am Sprunggelenk. Aber auch die SG kennt sich mit Verletzungen aus. Mit Lasse Thünemann und Aydrian Dröge fallen weiterhin 2 Langzeitverletzte aus. Außerdem wird Rasmus Ots fehlen, der am Wochenende für die estnische Nationalmannschaft Spiele gegen Luxemburg bestreiten wird. Martin Steusloff, der von Oktober bis Dezember den verletzten Kapitän Kai Schildknecht vertreten hat, steht weiterhin im Team, wird aber in den nächsten Wochen aus beruflichen und privaten Gründen nicht an den Spielen teilnehmen können. Trotzdem ist Trainer Christian Schmalz optimistisch. „Klar ist noch Luft nach oben, aber endlich können wir jetzt mit unser vermeintlich ersten Sechs trainieren und uns einspielen. Und zu Hause , da gibt es gar keine Diskussionen, wollen und müssen wir Elsfleth einfach schlagen.“ Trotz des wohl parallel stattfindenden Spiel der deutschen Nationalmannschaft hoffen die Vareler Verantwortlichen auf eine gut besuchte Halle und eine ähnlich lautstarke Unterstützung wie am vergangenen Samstag.