Der Saisonstart für die Handballer der SG VTB/Altjührden ist noch nicht mal terminiert, da gibt es bedauerlicherweise schon wieder den ersten Schwer-Verletzten zu vermelden. Tragischerweise traf es erneut Lasse Thünemann.

Thünemann hatte sich gerade durch eine fast einjährige Pause nach einem Kreuzbandriss in der Vorbereitung der vergangenen Saison gekämpft und stand kurz vor dem Wiedereinstieg in das Mannschaftstraining, ehe ihn in der letzten Woche das gleiche Schicksal ereilte. Kreuzbandriss im selben Knie lautet die erschütternde Diagnose. „Für Lasse tut es mir besonders leid. Er hat im letzten Jahr viel alleine gearbeitet und stand kurz davor, wieder in den Kader zu rücken. Umso niederschmetternder ist die erneute Knieverletzung,“ so ein geschockter sportlicher Leiter Christoph Deters. „Wir haben mit Kai Schildknecht und Harm Steusloff zwar noch zwei weitere Kreisläufer im Team, aber wir hatten Lasse nicht umsonst einen Vertrag für die kommende Saison gegeben. Er hat in unseren Planungen schon eine Rolle gespielt. Wir werden jetzt den Markt sondieren, allerdings mit dem Wissen, dass die finanzielle Lage keine teure Nachverpflichtung erlaubt,“ erklärt Deters die Situation.

Unterdessen gab der HVN bekannt, dass die Mitglieder des Spielausschusses mit der Aufnahme des Spielbetriebes am Wochenende des 3. und 4. Oktober planen. Noch ist nichts offiziell, aber damit werden die Planungen konkreter. Und da das Bundesland Niedersachsen nun auch wieder Kontaktsport mit bis zu 30 Personen und unter bestimmten Voraussetzungen auch bis zu 500 Zuschauern erlaubt, beschäftigten sich die Verantwortlichen fortan mit Hygienekonzepten und Möglichkeiten, Heimspiele den Vorgaben entsprechend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle durchzuführen. „Natürlich ist noch nichts konkret und es ist noch ein weiter Weg, aber langsam scheint Licht am Ende des Tunnels,“ gibt sich Geschäftsführer Piet Ligthart vorsichtig optimistisch.