Am Samstag, 26.09. um 17:30 Uhr spielt die SG VTB/Altjührden gegen den TvdH Oldenburg in der Manfred-Schmidt-Sporthalle. Entgegen der ersten Planung wird dieses Freundschaftsspiel mit Zuschauern durchgeführt. Die Verantwortlichen wollen dieses Spiel nutzen, um das Hygiene-Konzept zu erproben.

„Wir merken, unsere Fans freuen sich genau wie wir, endlich wieder Handball zu erleben. Um eventuelle Schwachstellen in unserem Konzept aufzudecken, wollen wir das Trainingsspiel gegen Oldenburg nutzen, die Abläufe mit den Zuschauern zu erproben. Auch wenn sicher nicht so viele Zuschauer wie zu den Punktspielen kommen werden, wird uns der Probelauf wichtige Erkenntnisse für den Saisonstart geben,“ erklärt Pressesprecher André Seefeldt das Umdenken, nun doch ein Testspiel mit Publikum durchzuführen. Allerdings wird es auch am Samstag keine Tageskasse geben. Tickets sind wie auch in der Saison unter tickets.handball-varel.de zu erwerben. Die Tickets kosten pro Person 3,-€. „Wir wollen den Ablauf so realistisch wie möglich erproben und das beinhaltet nunmal auch die Tatsache, dass es die Tickets nur Online gibt. Uns ist das Unbehagen einiger Fans mit dem Onlineerwerb bewusst, aber ich glaube, nach dem ersten Mal wird man merken, dass es nicht besonders kompliziert ist,“ hofft Seefeldt auf Zustimmung bei den Fans.

Unterdessen ist man mit dem bisherigen Dauerkartenverkauf im Lager der SG durchaus zufrieden. „Mit der voran gestellten Crowdfunding-Aktion, den Sponsorendauerkarten und dem Verkauf in der Gärtnerei Lameyer am vergangenen Wochenende wurden insgesamt 289 Dauerkarten abgesetzt. Damit sind wir bei gut 85% Dauerkarteninhaber im Vergleich zum letzten Jahr, was im Angesicht der gegebenen Umstände ein toller Zwischenstand ist,“ so ein erfreuter Geschäftsführer Piet Ligthart. Gut 50 Dauerkarten gibt es jetzt noch unter tickets.handball-varel.de zu erwerben. Die nicht abgesetzten Dauerkarten und 10% zurückgehaltene Tickets gehen für jedes Spiel online als Tagesticket in den freien Verkauf. „Wir freuen uns, dass die Fans das Angebot so gut annehmen und hoffen, möglichst alle erlaubten Plätze bei den Spielen voll zu kriegen,“ hofft Ligthart auf weiteren Zuspruch.