Am Samstag, 17.10. trägt die SG VTB/Altjührden zu gewohnter Zeit um 19:30 Uhr ihr erstes Saisonspiel aus. Gegner in der Manfred-Schmidt-Sporthalle ist die TSG Hatten-Sandkrug.

Eigentlich wäre auf Grund der Ferien Spielfrei am kommenden Wochenende, und die TSG Hatten-Sandkrug war eigentlich Gegner am 2. Spieltag. Aber wegen der Corona Einschränkungen im Kreis Friesland gibt es schon zu Beginn der Saison Verschiebungen im Spielplan der Vareler. Während die meisten Mannschaften in der Oberliga Nordsee schon 2 Spiele bestritten haben, starten die Vareler nun mit zwei wöchiger Verspätung. Umso mehr brennt man im Lager der Vareler. „Die Vorfreude ist riesig,“ unterstreicht Trainer Dennis Graeve. „Nach den Absagen der ersten beiden Spielen waren wir kurz in einem kleinen Loch, aber das ist vorbei. Jeder hat verstanden, dass die Verschiebungen nötig und unumgänglich waren. Die Mannschaft hat weiter gut gearbeitet. Jetzt mit einem Derby vor eigenem Publikum mit einer hoffentlich halbwegs gefüllten Halle zu starten, ist toll“ so Graeve weiter. Mit der TSG Hatten-Sandkrug stellt sich eine extrem eingespielte Mannschaft in Altjührden vor, die ihr erstes Saisonspiel etwas überraschend mit 21:17 gegen den VfL Fredenbeck gewinnen konnte. „Natürlich ist das erste Spiel für uns so etwas wie eine Wundertüte. Fraglich ist auch, wie uns der verspätete Saisonstartgeschadet hat,“ rätselt Graeve etwas mit den Umständen, um gleich unmissverständlich klar zu stellen: „Ich sage gar nicht! Die Mannschaft brennt auf den Start, wir sind gut vorbereitet und jeder will sich von Anfang an präsentieren. Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen, werden wir das Spiel gewinnen.“ Dabei können Graeve und Trainerkollege Andreas Szwalkiewicz aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den Langzeitverletzten Lasse Thünnemann sind alle Spieler einsatzbereit. Auch der letzte Neuzugang Louis Kamp ist mittlerweile integriert. „Louis ist jetzt seit 4 Wochen komplett mit dabei und bringt uns menschlich sowie auch
sportlich nochmal ein Stück nach vorne,“ zeigt sich Graeve zufrieden. Trotz der großen Vorfreude ist man aber auch etwas vorsichtig auf Vareler Seite. „Schon die ersten beiden Spieltag haben viele Überraschungen gebracht. Der Punktverlust von Delmenhorst oder die beiden Niederlagen der hochgehandelten Mannschaft aus Achim/Baden sind nur zwei Beispiele. Die Liga macht schon jetzt was sie will,“ erklärt Graeve. „Entsprechend sind wir gewarnt, aber trotzdem zuversichtlich.“

Beim Start in die neue Saison hofft man im Vareler Lager auch auf die Unterstützung ihrer Fans. Es wurden knapp 300 Dauerkarten abgesetzt und die Verantwortlichen hoffen, dass die Halle entsprechend gut gefüllt ist. Dabei wurde das Hygiene-Konzept nochmal angepasst, so dass jetzt 324 Zuschauer auf die Haupttribüne passen. Das heißt auch, dass es für alle Heimspiele im Internet unter http://tickets.handball-varel.de/ noch Eintrittskarten für Kurz-entschlossene gibt. Trotzdem gilt, dass es an der Halle keine Tageskasse geben wird. Wer das Spiel sehen will, muss sich vorher im Internet registrieren. Dass gilt auch für alle anderen, ob HVN-Bedienstete wie z. B. Schiedsrichter, Pressevertreter oder weitere Personen, die unter normalen Umständen kostenlos in die Halle kommen dürfen. „Alle Personen, die keine Eintrittskarte erwerben, müssen sich bis Freitag, 23:00 Uhr unter tickets@handball-varel.de anmelden.Allerdings haben wir nur ein begrenztes Kontingent. Sollte dieses ausgeschöpft sein, informieren wir entsprechend. Nur so können wir garantieren, dass alle Zutritt bekommen. Ohne Eintrittskarte bzw. vorherige Anmeldung per Mail lassen wir niemanden in die Halle,“ informiert Pressesprecher André Seefeldt. „Hoffentlich bremst uns Corona nicht noch einmal aus und wir können endlich vor unseren Fans in die neue Saison starten,“ hofft auch Geschäftsführer Piet Ligthart.