Die SG VTB/Altjührden wird auch die Saison 2021/22 mit dem aktuellen Trainergespann Andreas Szwalkiewicz und Dennis Graeve bestreiten.

Erst bei sieben Pflichtspielen haben Szwalkiewicz und Graeve seit ihrem Amtsantritt im Februar 2020 an der Seitenlinie der SG VTB/Altjührden gestanden. Wenn es die Pandemie aber zu lässt, werden noch einige dazukommen. „Andreas und Dennis haben damals einen 2,5 Jahresvertrag unterschriebenen und so ist es nur logisch, dass sie auch in der nächsten Saison unsere Trainer sind,“ erklärt der sportliche Leiter Christoph Deters. Trotzdem ist es für die beiden praktisch der 3. Neuanfang in Varel. „Wir waren kurz da, dann wurde die Saison abgebrochen, dann nach langer Pause und Vorbereitung kam der zweite Abbruch nach nur 2 Spielen. Eigentlich fangen wir hier zur neuen Saison erst richtig an,“ hofft Szwalkiewicz auf eine halbwegs normale Saison ab dem Sommer. Aufbauen lässt sich aus Sicht der Trainer auf die Tatsache, dass die Stammspieler im Großen und Ganzen zusammen geblieben sind. „Die Leistungsträger sind nahezu geblieben und die Neuzugänge bringen mindestens eine ähnliche Qualität mit wie die Abgänge,“ freut sich Graeve. Dem unverhofften Umstand der vielen Wechsel hilft außerdem die wahrscheinlich lange Vorbereitung. Jeden Tag, an dem die Spieler mehr gemeinsam verbringen, hilft beim Zusammenwachsen. Sportlich wie auch zwischenmenschlich,“ so Szwalkiewicz. Allerdings wird die Vorbereitung auf die neue Saison wohl eine Herkulesaufgabe. „Es ist schon fast erschreckend, was 6 Monate ohne Hallentraining mit den Spielern macht,“ erklärt Dennis Graeve, nachdem die Mannschaft seit 2 Wochen 2 Mal die Woche Corona-konform in Zweierteams wieder in der Halle trainiert. „Wir müssen die Mannschaft extrem langsam wieder an das handballspezifische Training heranbringen. Schnelle Seitwärtsbewegungen bzw. Richtungswechsel, Ballsicherheit und gar Körperkontakt müssen praktisch neu erlernt werden. Wir gehen davon aus, dass wir mindestens 6 Wochen komplettes Training benötigen, ehe überhaupt an Handballspielen zu denken ist,“ sind sich beide Trainer einig. Auch beim Ausblick auf die neue Saison denken beide Trainer gleich. „Die kommende Saison wird eine Wundertüte,“ glaubt Andreas Szwalkiewicz. „Er wird darauf ankommen, wer am besten durch die Vorbereitung kommt, die wenigsten Verletzungen zu beklagen hat und sich am schnellsten wieder ans Handballspielen gewöhnt. Nach einem 3/4 Jahr ohne Handball ist es so, dass man praktisch mit einer komplett neuen Mannschaft wieder bei Null anfängt“ Und Dennis Graeve ergänzt: „Nach so vielen Monaten ohne Handball gibt es so viele Unwägbarkeiten, da ist eine Prognose schwer möglich. Wir hoffen einfach, dass die Impfkampagne im Sommer wie gewünscht läuft und der vom Verband ausgegebene Starttermin im September gehalten werden kann und wir dann endlich gut vorbereitet in eine halbwegs normale Handballsaison starten können.