Derbysieger, Derbysieger – hej, hej, hej!

Sonntag, 16.11.2025 / 11:17 Uhr

Varel – Darauf hatten Spieler, Fans und die Verantwortlichen der HSG Varel zehn Jahre lang warten müssen: Einen Derbysieg beim Wilhelmshavener HV. Am Samstagabend war es dann vor 1961 Zuschauern in der Nordfrost-Arena so weit. Mit 30:28 setzte sich die Mannschaft von HSG-Trainer Arek Blacha in einer hart umkämpften Partie durch. Im Klassiker aller Handball-Derbys im Nordwesten waren die Vareler in der Crunchtime des Spiels den einen Tick besser und glücklicher als die Jadestädter. Duncan Postel konnte den WHV in der 57. Minute zwar noch einmal mit 28:27 in Führung werfen, doch dann drehte sich das Momentum zugunsten der Friesländer. Im Ticker: Wilhelmshavens Abwehrchef Jannes Hertlein kassiert nach Foul an Tobias Schwolow eine Zwei-Minuten-Strafe (57.); 28:28-Ausgleich für Varel durch Niklas Bachmann (57.); WHV-Regisseur Jonas Schweigertsetzt Siebenmeter rechts neben den HSG-Kasten (58.); Joel Hoppe erzielt mit seinem siebten Treffer die Vareler 29:28-Führung (58.); Manndeckung von HSG-Kreisläufer Kai Schildknecht gegen Schweigart; WHV-Shooter Jan Bennet Behrends setzt Wurf unbedrängt übers Vareler Tor (59.); Auszeit HSG Varel (59.); Nicholas Beck erhöht Vareler Führung auf 30:28 (59.); Auszeit WHV (59.). Abpfiff (60.). HSG-Spieler feiern Derbysieg ausgelassen mit Hüpfkreis und Humba vor HSG-Fantribüne. „Wir freuen uns natürlich extrem über diesen Derbysieg bei einem solch großen Verein und sind alle sehr glücklich. Vor solch einer großartigen Kulisse möchte man zudem jede Woche spielen. Das Spiel hätte in beide Richtungen ausgehen können, wir waren am Ende aber disziplinierter und hatten am Ende vielleicht ein bisschen mehr Glück als der Gegner. Meine Jungs waren aber schon geil“, freute sich Blacha, der sein Team hervorragend auf den WHV eingestellt hatte. In einer von der ersten Sekunde an sehenswerten Partie brachte Okke Dröge den WHV mit 1:0 in Führung. In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Keeper, Jakub Lefan (WHV) und Frederick Lüpke (HSG), die Angreifer gleich reihenweise zur Verzweiflung brachten. Zur Pause führte der Gastgeber knapp mit 15:14. Auch im zweiten Durchgang konnte sich kein Team entscheidend absetzen – bis zur Crunchtime. „Wir haben gewusst, dass es in diesem Spiel auf und ab geht und es unfassbar schwer werden würde, hier in Wilhelmshaven zu gewinnen. Von der ersten bis zur letzten Sekunde war das purer Zusammenhalt und eine super Teamleistung von uns“, freute sich auch HSG-Kapitän Kevin Langer. Bester Torschütze der Vareler war Hoppe mit sieben Treffern. Beim WHV zeigte sich Dröge mit sechs Toren am treffsichersten. Für die Vareler geht es am Samstag, 22. November, mit einem Heimspiel weiter. Um 19.30 Uhr gastiert dann der TuS Spenge in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden.

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