HSG Varel empfängt Samstag zum Nordderby ATSV Habenhausen
Varel – Die Drittliga-Handballer der HSG Varel empfangen an diesem Samstag um 19.30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden den ATSV Habenhausen. „Dieses Nordderby ist immer etwas Besonderes“, freut sich HSG-Trainer Arek Blacha auf viele Zuschauer, die sein Team wieder lautstark unterstützen werden. „Von der Bedeutung der Partie her ist das eine ernste Sache. Wir müssen punkten“, gibt der Vareler Chefcoach die Marschroute für seine Spieler vor. Blacha rechnet mit einer Begegnung voller Emotionen und Kampf. Die Gäste aus Bremen haben als Tabellenletzter mit 3:33-Punkten nichts zu verlieren. „Die dritte Liga ist kein Ponyhof. Das wird kein leichtes Spiel, zumal Habenhausen auf die nächsten Punkte lauert“, betont Blacha, der seine Mannschaft wieder akribisch auf den kommenden Gegner vorbereitet hat. Für das Team von ATSV-Trainer Marc Winter, der seit Jahresbeginn neuer Chefcoach der Hanseaten ist, läuft es in dieser Spielzeit nicht rund. Nur selten konnte die Mannschaft von der Weser an die starken Leistungen der Vorsaison anknüpfen, als man als Aufsteiger am Saisonende einen beachtlichen achten Tabellenplatz belegen konnte. Diese Spielzeit startete für den ATSV zunächst vielversprechend. Nach dem 22:22-Unentschieden zu Hause gegen Aufsteiger VfL Fredenbeck folgten zwei erwartbare Niederlagen gegen die TSG A.H Bielefeld und ASV Hamm-Westfalen. Im vierten Saisonspiel zeigte Habenhausen, zu was man fähig ist, als man einen 32:30-Heimsieg gegen Team HandbALL Lippe II landete. Anschließend war der Wurm drin. Es folgten 14 Niederlagen am Stück. „Wir nehmen Habenhausen sehr ernst, lassen uns aber nicht unter Druck setzen“, sagt Blacha, der ein schlagkräftiges Team auf die Platte stellen will. „Wir werden von der ersten Minute an Gas geben. Wichtig dabei ist unser Kampfgeist und der Zusammenhalt. Wir sind für dieses Derby bereit“, verspricht Blacha. Aufpassen müssen die Vareler vor allen auf Nick Horstmann, mit bislang 60 Treffern bester Torschütze seiner Mannschaft vor Fynn Schluroff (53) ist.


