HSG Varel erwartet mit TuS Vinnhorst nächsten Hammer
Varel – Die Drittliga-Handballer der HSG Varel stehen an diesem Samstag, 7. März, erneut vor einer echten Bewährungsprobe. Um 19.30 Uhr gastiert mit dem TuS Vinnhorst der aktuelle Tabellenzweite der Staffel Nord-West in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden. Die Zuschauer dürfen sich dann auch auf ein Wiedersehen mit dem Ex-Vareler Dominik Kalafut freuen, der seit Saisonbeginn für die Hannoveraner aufläuft. Der ehemalige slowakische Nationalspieler ist mittlerweile zu einer Schlüsselfigur bei den Gästen aus der Landeshauptstadt geworden. Nicht nur im Angriff als Kreisläufer (76 Tore) sondern auch als Abwehrspieler ist Kalafut im Team von TuS-Trainer Lars Lehnhoff und Co-Trainer Torge Johannsen kaum noch zu ersetzen. „Vinnhorst punktet gegen alle, die im Weg stehen. Der TuS will unbedingt in die Aufstiegsrunde zur zweiten Liga“, sagt HSG-Trainer Arek Blacha. Zuletzt feierte der TuS neun Siege am Stück. Die letzte Niederlage kassierte Vinnhorst, als man Ende November des vergangenen Jahres Zweitliga-Absteiger ASV Hamm-Westfalen in eigener Halle mit 26:27 unterlag. Angeführt auf ihrer Erfolgswelle werden die Vinnhorster von Maurice Lungela, der mit 179 Treffern (davon 85 Siebenmeter) die Torjägerliste der Liga deutlich anführt. „Wir wollen gegen Vinnhorst beweisen, dass wir in die 3. Liga gehören. Dafür wollen wir etwas Außergewöhnliches leisten“, sagt Blacha und hofft auf einen positiven Flow und die Unterstützung der Fans. Den Vareler Trainer wurmt noch die deutliche 20:35-Niederlage am letzten Wochenende bei Tabellenführer TV Emsdetten. „So schlecht waren wir da nicht“, betont Blacha. Wieder im Vareler Kader steht Kai Schildknecht, der sein Team vor allem in der Abwehrarbeit unterstützen soll. „Wir brauchen Punkte. Dafür werden wir alle 60 Minuten um jeden Zentimeter kämpfen“, verspricht Blacha.


