HSG Varel unterliegt zum Saisonauftakt VfL Fredenbeck 28:33
Varel – Drittliga-Aufsteiger HSG Varel musste zum Saisonauftakt eine Heimniederlage einstecken. Vor 740 Zuschauern unterlag die Mannschaft von HSG-Trainer Arek Blacha am Samstagabend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in AltjührdenMitaufsteiger VfL Fredenbeck mit 28:33. Für die Friesländer war es nach über einem Jahr die erste Heimniederlage. „Jede Niederlage schmerzt. Wir waren in unserem ersten Spiel zu nervös und haben nicht zu unserer Form gefunden“, resümierte Blacha nach der Partie. Die Anfangsphase der Partie stand ganz im Zeichen der beiden Torhüter. Frederick Lüpke auf Seiten der Gastgeber und Justin Rundt bei den Gästen waren von Beginn an in Topform und ließen die Angreifer gleich mehrfach verzweifeln. So brachte Kreisläufer Michel Brassait den VfL in der 4. Minute in Führung. Nils Schröder erhöhte auf 2:0 (6.) ehe der HSG durch Joel Hoppe in der 8. Minute der erste Treffer zum 1:2 gelang. In der Folgezeit entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, in dem beide 6:0-Abwehrketten Schwerstarbeit zu verrichten hatten. Nach dem Ausgleich durch Mohamad „Mo“ Sibahi (9.) gelang Niklas Bachmann nach einem Tempogegenstoß das 3:2 (10.) für Varel. Es sollte bis zum Pausenpfiff die einzige Führung des Blacha-Teams bleiben. Zur Pause führte Fredenbeck knapp mit 13:12. Nach dem Seitenwechsel hatte die HSG ihre beste Phase. Nach zwei Lüpke-Paraden und Toren von Bachmann (31.) und Nicholas Beck (32.)gelang den Varelern mit 13:12 die nächste Führung. Bis Mitte der zweiten Hälfte hielten die Friesländer die Partie offen. Als HSG-Abwehrchef Luca de Boer nach einem Foul an Fredenbecks Pelle Fick die Rote Karte des Schiedsrichtergespanns Janis Brandt und Stefan Rickert sah (40.), konnte Evgeny Vorontsov zwar per Siebenmeter zum 19:20 noch einmal den Anschluss schaffen, doch in der Folgezeit setzte sich Fredenbeck mit einem jetzt immer besser parierenden Rundt weiter ab. Selbst eine Rote Karte gegen Brassait nach einem Foul an Beck warf den VfL nicht mehr aus der Bahn. Am Ende stand ein 33:28-Auswärtssieg der Gäste um Trainer Matthias Steinkamp. „Wir haben nicht das abgerufen, was wir eigentlich können“, sagte Blacha. Beste Torschützen bei der HSG waren Hoppe und Kai Schildknecht mit jeweils fünf Treffern. Beim VfL zeigte sich Daniel Polak mit acht Toren, davon vier Siebenmeter, am treffsichersten. Für die Vareler steht am kommenden Samstag, 6. September, um 18 Uhr die Auswärtspartie bei der TSG A-H Bielefeld an.


