Mit Herz und Kampf zum Sieg gegen Bielefeld
Varel – Vor dem nächsten Härtetest in der heimischen Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden stehen an diesem Samstag die Drittliga-Handballer der HSG Varel, wenn um 19.30 Uhr der Tabellensechste TSG A-H Bielefeld aufläuft. Die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt, Dritter in der Abschlusstabelle der vergangenen Spielzeit, ist nach der Winterpause mit einem 36:24-Kantersieg gegen Schlusslicht ATSV Habenhausen gestartet. Auch sonst spielen die Ostwestfalen mit Erfolgserlebnissen gegen die Spitzenteams TuS Vinnhorst (29:28) und OHV Aurich (27:24) wieder eine starke Saison. „Bielefeld ist schon eine sehr starke Mannschaft, die robust ist und modernen Handball spielt. Die TSG ist über eine 6:0-Deckung bis zur offensiven Abwehr sehr flexibel in der Defensive. Im Angriff besticht Bielefeld mit verschiedenen Kombinationen und Überraschungsmomenten“, sagt HSG-Trainer Arek Blacha und hat den kommenden Gegner genauestens analysiert. Bester Torschütze des Pfannenschmidt-Teams ist derzeit Manuel Hörr, der zu Saisonbeginnvom Zweitligisten TuS N-Lübbecke zur TSG kam, auf Rückraummitte mit 104 Treffern, davon 31 Siebenmeter. Ebenfalls sehr gefährlich ist Kreisläufer Thore Oetjen, der es bisher auf 68 Treffer brachte. Blacha geht dennoch optimistisch in die Partie, zumalseine Mannschaft beim 26:25-Sieg in Fredenbeckviel Selbstbewusstsein getankt hat. Zudem haben die Friesländer nach dem 30:23-Heimsieg ihre Unsicherheit zu Hause abgelegt. „Wir haben unsere Sicherheit in der Pfeilerhalle wiedergefunden“, sagt Blacha, der ein interessantes Spiel für die Zuschauer erwartet. „Wenn wir mit Herz spielen, den Kampf annehmen und wieder von unseren Fans unterstützt werden, ist was für uns drin. Ein Sieg würde noch mehr Lockerheit und Sicherheit bringen“, betont der Vareler Coach. Im Hinspiel bewies die HSG, dass man durchaus mit so einer Spitzenmannschaft wie Bielefeld mithalten kann. So schrammte man bei der 28:29-Auswärtsniederlage nur knapp an einem Punktgewinn vorbei. Personell kann Blacha trotz Blessuren bei einigen Spielern auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.


