Am Donnerstagvormittag gab der Handballverband Niedersachsen, kurz HVN, die Unterbrechung der laufenden Saison der Oberliga Nordsee bekannt. Wie der HVN mitteilt, wird die Spielpause auf Verbandsebene fürs Erste, anders als in den meisten HVN-Regionen, nur bis zum 31.12.2021 gehen. „Wir hoffen, dass sich die Lage schnell entspannt, so dass wir möglichst bald wieder unserem Sport nachgehen können und den Regelspielbetrieb ab Anfang Januar wieder aufnehmen können“, erklärt Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof und ergänzt. „Wir werden die pandemische Lage aber stetig beobachten und entsprechend informieren und beraten“. Der Verband sieht auch vor, dass die Mannschaften im Trainingsbetrieb bleiben sollen. Denn eine 4-6-wöchige Vorbereitungszeit vor der Wiederaufnahme soll es nicht geben. „Ich bin über die Entscheidung gar nicht so unglücklich. Gesellschaftlich ist das absolut vertretbar und nachzuvollziehen. Und durch diese 3 Trainingswochen bis Weihnachten kann ich etwas von meiner verkürzten Vorbereitung nachholen“, erklärt Trainer Patrice Giron. Und der Geschäftsführer und sportlicher Leiter Christoph Deters ergänzt: „Ich hoffe und bitte jetzt auch darum, dass trotz des ausgesetzten Spielbetriebes die Sporthallen nicht geschlossen werden. Aus meiner Sicht ist ein Trainings- und Spielbetrieb unter 2G oder gar 2G-Plus Regelungen in der aktuellen Lage eine gutes Modell für die Zukunft, dass es möglich machen sollte, bei entsprechender Lage die Saison kurzfristig wieder aufzunehmen. Wir können uns aber auch in die Lage der anderen Vereine reinversetzen und respektieren die aktuelle Entscheidung“. Der Verband hat signalisiert, bei der möglichen Fortführung der Saison flexibel bei der Spielplangestaltung zu reagieren und die drei ausgefallenen Spieltage aus dem Dezember mit enger Absprache der betroffenen Vereine zu terminieren.