Pure Emotionen nach dem letzten Heimspiel

Samstag, 02.05.2026 / 17:25 Uhr

Varel – 900 Zuschauer in der zum sechsten Mal in dieser Saison ausverkauften Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden haben der Verabschiedung von acht gestandenen Spielern der HSG Varel am Freitagabend einen mehr als würdigen Rahmen gegeben. Beim packenden 30:30-Unentschieden gegen Eintracht Hagen II standen Hendrik Osterthun, Kai Schildknecht, Mohamad Sibahi, Jan Derk Janßen, Evgeny Vorontsov, Luca de Boer, Tobias Schwolow und Kapitän Kevin Langer zum letzten Mal vor den eigenen Fans auf der Platte. Nach der Partie gab es von den beiden HSG-Geschäftsführern Christoph Deters und Frederik Stahmer für jeden Einzelnen neben lobenden Worten auch ein paar Abschiedsgeschenke. Spieler und Zuschauer waren zu Tränen gerührt. „Das waren Emotionen pur. Alle, die uns verlassen werden, haben noch einmal ihre Leistung gebracht. Ein dickes Lob geht an unsere Fans, die uns in jedem Heimspiel super unterstützt haben. Das war die beste Resonanz seit Jahren. Einfach toll“, freute sich HSG-Trainer Arek Blacha. Es war ein Abend, den Blacha und viele andere nicht so schnell vergessen werden. Die Fans, die wie immer für eine lautstarke und prickelnde Stimmung sorgten, hatten ein packendes Drittligaspiel gesehen, das – obwohl es um nichts mehr ging alles zu bieten hatte: 60 Tore, Einsatzbereitschaft, Kampf, starke Keeper, Abwehrreihen, die sich nichts schenkten, sehenswerte Angriffsaktionen mit tollenTreffern, … Die Aufzählung ließ sich endlos fortführen. „Beck hat mit seinen zehn Toren die Partie so richtig gerockt. Insgesamt spiegelt diese Begegnung unsere gesamte Saison wider – es gab gute Phasen und weniger gute. Insgesamt geht das Unentschieden für beide Mannschaften in Ordnung“, resümierte Blacha. Die HSG startete gegen den Tabellennachbarn aus Hagen furios in die Partie. Mit jeweils zwei Toren besorgten Nicholas Beck und Joel Hoppe den Varelern eine schnelle 4:1-Führung (6.). Anschließend fand die junge und schnelle VfL-Truppe besser ins Spiel und konnte in der 10. Minute bereits zum 5:5 ausgleichen. Die Partie blieb ausgeglichen, obwohl HSG-Abwehrchef de Boer nach einer unglücklichen Abwehraktion die Rote Karte sah (27.). Zur Pause stand es 13:13. Auch in Durchgang zwei schenkten sich beide Mannschaften nichts. Kein Team konnte sich aber entscheidend absetzen. Bis zur Schlusssekunde blieb es spannend. Am Ende des intensiven Schlagabtausches stand ein gerechtes 30:30-Unentschieden. Im letzten Saisonspiel geht es für die Vareler am Samstag, 9. Mai, zum Tabellenvorletzten TV Bissendorf-Holte. Anwurf ist um 18 Uhr.

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