Altjührden – Die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden erwarten an diesem Sonnabend Schlusslicht TSG Hatten-Sandkrug. Anwurf in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden ist um 19.30 Uhr. „Wir freuen uns auf das Spiel, zumal die letzte Partie vor heimischer Kulisse schon vier Wochen her ist“, sagt SG-Trainer Patrice Giron. Nach der deutlichen 20:34-Auswärtsniederlage bei der HSG Delmenhorst wollen die Altjührdener gegen die TSG wieder Taten sprechen lassen. „Wir sind nach der Niederlage nicht zur Tagesordnung übergegangen. Das Spiel hat bei allen Spuren hinterlassen. Schlechte Leistungen gehören zum Sport aber dazu. Die Mannschaft hat verstanden“, sagt Giron. Die TSG Hatten-Sandkrug läuft noch den Erwartungen hinterher. Robert Langner, der im vergangenen Jahr vom Co- zum Cheftrainer aufgestiegen ist, hielt vor dem Punktspielstart einen Platz im oberen Mittelfeld als Saisonziel für durchaus realistisch. 16 Spiele später sieht die Lage bei der TSG nach nur zwei Siegen und zwei Unentschieden deutlich schlechter aus. „Wir dürfen die TSG aber auf keinen Fall unterschätzen. Hatten-Sandkrug ist eingespielt und präsentiert sich als eingeschworene Truppe“, warnt Giron vor dem kommenden Gegner, der vor Saisonbeginn den Abgang des ebenfalls in Altjührden bestens bekannten Kreisläufers Till Schinnerer (beruflich bedingt) zu verzeichnen hatte. Martin Wille, der von der SG VTB zur TSG wechselte, soll diese Lücke als Kreisläufer schließen. Die beiden Torschützen vom Dienst der Gäste aus dem Landkreis Oldenburg sind in dieser Spielzeit bislang Christoph Stüve (57 Treffer) und Mirko Menkens (52). Der letzte Punktgewinn der Gäste datiert aus dem Februar diesen Jahres, als man mit dem 23:23 einen Zähler aus Beckdorf entführte. „Wir müssen als Kollektiv auftreten und auf uns gucken. Jeder muss an seine Grenzen gehen“, fordert Giron. Im Hinspiel landete Altjührden bei der TSG einen am Ende ungefährdeten 30:25-Sieg.