Altjührden – Die Handballer haben der SG VTB/Altjührden haben sich am letzten Spieltag mit einer starken Leistung die Vizemeisterschaft in der Oberliga-Nordsee errungen. Die Mannschaft von Trainer Patrice Giron  setzte sich am Freitagabend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in  Altjührden vor 600 begeisterten Zuschauern im Derby gegen den  Tabellendritten TvdH Oldenburg verdient mit 32:23-Toren durch. „Das war  ein schöner Saisonabschluss. Es freut mich für die Fans und die  Mannschaft“, sagte Giron. Vor Spielbeginn wurden Martin Steusloff und  Patrik Prikryl, die beide das Team verlassen, von Christoph Deters,  Geschäftsführer und Sportlicher Leiter, mit einem Präsentkorb  verabschiedet. Zudem wurde die A-Jugend der JHSG Varel für die ihren Meistertitel in der Landesliga geehrt. Von der ersten Sekunde an sorgten die Oldenburger und Vareler für eine packende Partie, die hielt, was  sich viele Fans vor dem Anpfiff erhofft hatten. Der TvdH agierte zu jeder Phase der Partie offensiv und wollte unbedingt eine erfolgreiche Revanche für die 26:28-Niederlage in der kleinen EWE-Arena in Oldenburg. Die SG VTB hielt dagegen und hatte in den ersten 30 Minuten in Lukas Kalafut (6 von 6 Toren) die erhoffte Führungspersönlichkeit in ihren Reihen. Ab Mitte der ersten Hälfte baute Varel seinen Vorsprung bis zur Pause auf 16:12 aus. TvdH-Trainer Ivo Warnecke zog alle Register, doch die SG VTB hatte auf alles eine passende Antwort. Bis zur 38. Minute baute Altjührden seinen Vorsprung vorentscheidend auf 20:13 aus. Für großen Applaus sorgten zudem Steusloff und Prikryl mit ihren beiden Toren im Abschiedsspiel. Zur Freude der vielen Fans trug sich auch SG-Keeper Finn-Luca Schwagereit mit seinem Treffer zum 22:14 in die Torschützenliste ein (39.). Am Ende stand ein deutlicher 32:23-Sieg für die Gastgeber. Bester Torschütze der SG VTB war Jonas Rohde mit sieben Treffer. Auf Seiten der Oldenburger war Jannis Koellner mit sechs Toren am erfolgreichsten. „Jeder hat sich heute in den Dienst der Mannschaft gestellt. Das Team hat geackert und sich dafür verdient belohnt. Jeder ist noch einmal an seine Grenzen gegangen“, freute sich Giron, der nach seinem Amtsantritt im August des vergangenen Jahres in einer von der Corona-Pandemie beeinflussten Spielzeit auf eine positive Bilanz zurückblicken kann. „Die Kurve ist permanent nach oben gegangen“, so Giron.