Varel liefert dem Tabellenzweiten Vinnhorst beherzten Kampf

Sonntag, 08.03.2026 / 15:23 Uhr

Varel – 30 Minuten lang war in der Drittliga-Partie am Samstagabend zwischen der HSG Varel und dem Tabellenzweiten TuS Vinnhorst kein Leistungsunterschied zu sehen. Erst im zweiten Durchgang setzten sich die Hannoveraner vor 700 Zuschauern in der Manfred-Schmidt-Sporthalle am Ende mit 38:29 durch. „Das Endergebnis mit neun Toren Unterschied liest sich gewaltig. Tatsächlich haben wir über lange Zeit eine Partie auf Augenhöhe gesehen“, bilanzierte HSG-Trainer Arek Blacha. Ohne ihren kurzfristig erkrankten Abwehrchef Luca de Boer und ohne Kapitän Kevin Langer mussten die Vareler in der Defensive improvisieren, erwischten aber dennoch einen Start nach Maß. Der in dieser Partie gut aufgelegte HSG-Spielmacher Louis Kamp brachte sein Team in der 3. Minute mit 1:0 in Führung. Per Siebenmeter legte Kamp in der 5. Minute zum 2:0 nach. Erst anschließend kam Vinnhorst besser in die Partie und führte in der 11. Minute mit 5:3. Eine frühe Auszeit von Blacha (11.) brachte sein Team schnell wieder in die Spur. Mit Zweimal Joel Hoppe, Noah Duris und Nicholas Beck münzten den Rückstand in eine 7:6-Führung für die Gastgeber um. In Unterzahl kassierte die HSG kurz vor dem Seitenwechsel noch zwei Gegentreffer zum 12:14-Pausenstand. Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischte Vinnhorst. So führet die Mannschaft von TuS-coach Lars Lehnhoff in der 37. Minute beim 20:15 erstmals mit fünf Treffern. Auch im Anschluss lieferten die Gastgeber dem Team aus der Landeshauptstadt weiter einen beherzten Kampf. Mitte der zweiten 30 Minuten kam die HSG nach Treffern von Kamp und Hoppe wieder auf 22:26 heran (45.). Nur eine Minute später schickten die beiden Unparteiischen TuS-Kreisläufer Dominik Kalafut nach einem Foul gegen Kai Schildknecht mit einer Zeitstrafe vom Feld, entschieden aber dennoch auf Ballbesitz für Vinnhorst. Torge Johannsen ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte auf 27:22 (46.). In der Folgezeit bauten die Gäste ihren Vorsprung weiter aus. Am Ende stand ein auf dem Papier deutlicher Sieg. „Ich bin stolz auf mein Team, das einsatzmäßig gute Sachen abgeliefert hat“, lobte Blacha. Trotz der Niederlage bleibt die HSG Tabellenzwölfter. Beste Torschützer der Vareler waren Hoppe (10) und Kamp (8/2). Bei Vinnhorst zeichnete sich Renke Rohrweber ebenfalls mit zehn Toren, davon fünf Siebenmeter, aus. Für die HSG geht es am Sonntag, 22. März, mit dem Derby beim OHV Aurich weiter. Anwurf in der Sparkassen-Arena ist um 17 Uhr.

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