Was sich die HSG Varel im Spenger „Schuhkarton“ ausrechnet
Varel – So entspannt wie noch vor keinem Spiel in dieser Drittliga-Spielzeit dürften derzeit die Handballer der HSG Varel sein. Drei Spieltage vor Saisonschluss hat die Mannschaft von Trainer Arek Blacha den Klassenerhalt sicher und kann befreit aufspielen. Die Aufgabe an diesem Samstag, 25. April, beim Tabellenvierten TuS Spenge dürfte allerdings alles andere als einfach werden. Wenn um 19.15 Uhr in der Großturnhalle Spenge, laut TuS dem schönsten „Schuhkarton“ der Welt, der Anpfiff ertönt, sind die Gastgeber der klare Favorit. „Spenge ist eine der besten Mannschaften der Liga. Das Team spielt einen schönen Handball mit viele Freude, Tempo und Kombinationen. Es ist vorbildlich, was die Spenger in den vergangenen Jahren geleistet haben“, findet Blacha lobende Worte für das Team von TuS-Trainer Rafael Jacobsmeier. Wie gut die Gastgeber derzeit drauf sind, mussten die heimstarken und abstiegsgefährdeten Bissendorfer zuletzt bei der deutlichen 29:41-Heimpleite erfahren. Jacobsmeier will die starke Bilanz seiner Mannschaft mit 40:16-Punkten noch ausbauen und peilt zwei weitere Siege in den verbleibenden zwei Partien an. Als besondere Stärke der Spenger hat Blacha das variable Angriffsspiel mit vielen Finten und ausgemacht. In dieser Partie müssen die Gastgeber allerdings auf Mathis Borgmann und den mit 2,06 Meter baumlangen Kreisläufer Gordon Graefe verzichten, die beide verletzt sind. Torgefährlichster TuS-Angreifer ist Jonah Jungmann mit bislang 146 Treffern, gefolgt von Bjarne Schulz (108) und Vincent Hofmann (102). „Gegen Spenge zu gewinnen, wird sehr schwer. Wir spielen unser Ding. Vielleicht ist ja doch etwas möglich. Wir werden 100 Prozent Leistung auf die Platte bringen und bis zum Ende der Saison Gas geben“, betont Blacha, der in dieser Partie seinen Spielern mehr Spielanteile geben will, die bislang noch nicht so oft zum Zuge gekommen sind. „Einige andere werden mehr Pausen bekommen“, sagt Blacha.


