HSG Varel feiert trotz Derby-Niederlage den Klassenerhalt

Sonntag, 19.04.2026 / 14:14 Uhr

Varel – Eine schlechte und eine gute Nachricht gab es am Samstagabend in der ausverkauften Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden für Spieler, Trainer, Verantwortliche und Fans des Handball-Drittligisten HSG Varel. Die schlechte: Vor 900 Zuschauern unterlag die Mannschaft von Trainer Arek Blacha im Derby dem Wilhelmshavener HV deutlich mit 24:34 (12:17). Die gute: Die HSG sicherte sich zeitgleich mit der Derbyniederlage durch die Schützenhilfe vom TuS Spenge (41:29-Sieg beim abstiegsgefährdeten TV Bissendorf-Holte) den Klassenerhalt. Die Vareler sind als aktueller Tabellenzehnter mit derzeit 22:32-Punkten (acht Zähler Vorsprung auf Abstiegszone) bei drei noch verbleibenden Pflichtspielen nicht mehr einzuholen. „Der Klassenerhalt ist wichtig und für unseren Verein ein großer Erfolg. Es fällt mir heute nach der Derbyniederlage aber schwer, mich so richtig darüber zu freuen“, betonte Blacha. In der seit Monaten mit 900 Zuschauern ausverkauften Pfeilerhalle herrschte von der ersten Sekunde an Derbystimmung. Während der WHV sofort in die Partie fand, konnten die Gastgeber ihre Anspannung nicht ablegen und in positive Energie ummünzen. Nach der Wilhelmshavener 1:0-Führung durch Matej Kozul, mit 7/2-Toren bester Schütze seines Teams, konnte die HSG die Partie bis zum 4:5 (10.) durch Evgeny Vorontsov noch offen gestalten. Anschließend bekam die Mannschaft von WHV-Trainer Christian Köhrmann das Spiel immer besser in den Griff. Zum einen zeigte sich die HSG-Abwehr nicht so sattelfest wie in den Spielen zuvor, zum anderen fehlte den Vareler Angreifern im Angriff die nötige Durchschlagskraft gegen die zupackende WHV-Abwehr mit einem starken Keeper Jakub Lefan dahinter. Bereits zur Pause führten die Gäste mit 17:12. Auch im zweiten Durchgang blieb der WHV die spielbestimmende Mannschaft. Das Köhrmann-Team fand auf alles wie beispielsweise den siebten Vareler Feldspieler eine passende Antwort. Am Ende stand ein deutlicher 34:24-Derbysieg für Wilhelmshaven. „Durch die Wilhelmshavener Deckung mit ihren erfahrenen Spielern war schwer durchzukommen. Und ein Duncan Postel war und ist nur schwer zu verteidigen. Ich ärgere mich schon, dass wir so hoch verloren haben“, resümierte Blacha. Bester Torschütze der HSG war Vorontsov mit sieben Treffern, davon vier Siebenmeter. Für die HSG geht es an diesem Samstag, 25. April, mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenvierten TuS Spenge weiter. Anpfiff in der Großturnhalle Spenge ist um 19.15 Uhr.

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