Altjührden – Zum letzten Heimspiel in diesem Jahr erwarten die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden an diesem Sonnabend, 3. Dezember 2022, in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjürden den TuS Haren. Anwurf gegen die Mannschaft aus dem Emsland ist um 19.30 Uhr. „Wir sind nach den drei Heimniederlagen gegenüber unseren Fans in der Bringschuld. Unser Team will diesmal richtig gut performen und hofft dabei auf die Unterstützung von vielen Zuschauern“, sagt SG-Trainer Patrice Giron. Seine Spieler werden auf einen TuS Haren treffen, der sein Gesicht gegenüber der vergangenen Spielzeit stark verändert hat. So hat sich die Truppe von TuS-Coach Sven Suton vor Saisonbeginn mit einigen namhaften Ex-Profis verstärkt. Neben den beiden Bosniern Velibor Manjic (Kreis) und Rückraumspieler Vedran Delic (zuletzt Wilhelmshavener HV) konnte Harens Sportlicher Leiter Frank Geers mit Simon Klompmaker (u.a. HSG Nordhorn), Silas Speckmann (HSG Nordhorn, U19-Nationalspieler Niederlande), Tim Remer (TV Nettelstadt, 95 Länderspiele Niederlande), Matthias Geukes (Kreisläufer mit Bundesligaerfahrung) und den brasilianischen Nationalkeeper Joao Victor Perez Filiciano (1. Liga Schweiz) weitere hochkarätige Spieler verpflichten. Verzichten muss Suton aber auf ein Harener Urgestein. So hat Martin „Keule“ Giesen nach 18 Jahren im Trikot des TuS seine Sportschuhe an den berühmten Nagel gehängt. Jahrelang war der Kreisläufer zusammen mit Shooter Stefan Sträche ein Gespann und Erfolgsgarant bei den Emsländern. Während Giesen jetzt als Co-Trainer fungiert, lenkt Sträche weiter das Spiel seines Teams. Die Leistungen der Harener in dieser Spielzeit gleichen einer Wundertüte. So kassierte der TuS unter anderem Niederlagen gegen HC Bremen Achim/Baden und Elsfleth. Die beiden einzigen doppelten Punktgewinne entsprangen zwei Siegen gegen die beiden Drittliga-Absteiger VfL Fredenbeck und ATSV Habenhausen. Für den Titelaspiranten aus Bremen war es die erste Niederlage in dieser Saison. „Wir nehmen jeden Gegner ernst und werden keinen unterschätzen“, sagt Giron, der seine Spieler gut aus dem Spiel in Cloppenburg herausgekommen sieht. „Sie haben guten Charakter gezeigt. Darauf lässt sich aufbauen. Im Training waren alle gut drauf, kommunikativ und konstruktiv“, betont der SG-Coach und will mit seinem Team einen guten Abschluss für dieses Jahr finden.